Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

Während Zwerge in den drei “Der Herr der Ringe” Filmen kaum präsent waren, gibts dafür nun in “Der Hobbit: Eine unerwartete Reise” massenhaft Zwerge. Ein Hobbit, ein Zauberer und viele Zwerge machen sich auf den Weg in die alte Heimat. Es gilt den Drachen zu erschlagen und den Berg, welcher der frühere Wohnsitz der Zwerge war, samt den gehobenen Schätzen zurück zu erobern. Ich kenne das Buch nicht, daher kann ich nicht sagen, wie nah der Film am Buch ist. Was ich aber sagen kann ist, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Es ist eine Abenteuergeschichte mit Kämpfen, Magie in einer schönen und irgendwie auch klassischen Fantasiewelt mit Zwergen und Elfen. Was will man mehr.

Omega (Mass Effect 3 DLC)

Ich mag Mass Effect 3 und freue mich über jeden DLC. Um genauer zu sein, auf Singleplayer DLCs, da mich der Multiplayer nicht interessiert. In Omega verlassen wir die Normandy und lassen unsere Crew zurück. Mit Aria, welche man aus dem zweiten Teil kennt und Nyreen, eine weibliche Tyrianerin, gilt es Omega zurück zu erobern. Cerberus hat sich dort breit gemacht und wir können das nicht gut heißen. Neben den neuen Arealen, gibt es auch neue Gegnertypen und einfach mehr vom gewohnten und guten Mass Effect 3 Gameplay. Wer noch nicht genug von Mass Effect 3 hat, sollte zugreifen.

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Nier Nachtrag

Es ist geschafft. Ich befinde mich im NewGame+ von Nier. Man steigt an der Stelle ins Spiel ein, wo man die Schlüsselteile suchen muss. Im NewGame+ erfährt man neue Hintergrundinformationen zu den Charakteren. Ein Nachteil dabei ist, diese kommen in Textform. Viele Texte in dem Spiel sind nicht vertont und es gibt sehr ausufernde Texte. Hin und wieder denkt man, man würde ein Buch lesen und nicht ein Spiel spielen. Mittlerweile verstehe ich besser, was in Nier vor sich geht und was es mit den Schattenwesen auf sich hat. Das werde ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten, da man dies am besten selbst herausfinden sollte. Dass man manche Storyfetzen erst im NewGame+ bekommen kann, gefällt mir übrigens gar nicht. Es wäre schön, wenn man schon beim ersten Durchlauf alles schaffen kann. Zudem ist die Welt recht klein und man besucht gerade durchs NewGame+ die wenigen Orte gefühlt 100 mal und mehr. Das klingt nun alles sehr negativ, aber man darf nicht vergessen, dass ich 24 Stunden meinen Spaß am Spiel hatte. Somit hat sich der Kauf für mich gelohnt. Eventuell habe ich es aber auch die letzten Tage zu viel gespielt. Also, auch wenn die Worte nun sehr kritisch waren, bedenkt, dass diese Kritikpunkte erst nach einigen Spielstunden aufkamen.

The Scorchers (Rage DLC)

Ich spiele Rage aktuell zum dritten Mal durch und finde es ist auf der Xbox 360 der beste Ego-Shooter. Die Welt, die Charaktere, die Waffen, die KI der Gegner und die Fahrzeugsequenzen wissen zu überzeugen. Nun wurde die Welt um einige Areale, neue Gegner, eine neue Waffe, um zwei Minigames und um den genialen Trophy Room erweitert. Bei der Waffe handelt es sich um eine Nail Gun, welche mit der stärksten Munition durch Wände schießt. Mit der Railgun Munition erinnert das Gewehr, an die Superwaffe aus Eraser (Film mit Arnold Schwarzenegger). Im Trophy Room werden unsere Achievements in Einrichtungsgegenstände umgewandelt. Endlich mal sind die Achievements zu was gut. Ich hatte eine Menge Spaß mit dem DLC und kann es für günstige 400 MS Points jeden empfehlen. Zudem gibt es am Ende des DLC noch einen fetten Kampf gegen ein Luftschiff. Bosskämpfe sind in Rage leider selten, daher freut es umso mehr, dass im DLC einer dazu kommt.

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Dark Souls: Prepare to Die

Es gibt viele Fans von Dark Souls, obwohl es heißt, dass es so extrem schwer ist und den Tod hart bestraft. Ich habe mich nun auch in die Welt von Dark Souls gewagt und erst nach 60 Stunden das Spiel weg legen können. Gefühlt bin ich alle paar Minuten gestorben und habe somit mehr als einmal die gesammelten Seelen, welche man zum Kauf von Items, zum verbessern von Ausrüstung oder zum leveln braucht verloren. Das Spiel frustriert einen. Das liegt aber nicht nur am Schwierigkeitsgrad. Leider wird vieles nicht erklärt. Vieles muss man sich erst in Guides oder Wikis zum anlesen. Dazu kommen noch schlampig programmierte Level, in denen die Framerate heftig einbricht. Man fragt sich nun, wie konnte ich es 60 Stunden mit dem Spiel aushalten? Die Antwort ist einfach. Irgendwann fällt auch der schwerste Gegner und der Sieg fühlt sich unglaublich gut an. Einen Endboss töten, bei dem man zuvor gefühlte 100 mal gestorben ist, fühlt sich einfach gut an. Ich steh übrigens noch vor dem letzten Boss. In den 60 Stunden ist es mir nicht gelungen das Spiel zu beenden. Für den zweiten Teil, welcher mittlerweile schon angekündigt ist, wünsche ich mir eine bessere Performace. Das Spiel muss butterweich laufen, wenn Timing doch so wichtig ist. Schwertschläge müssen einfach im richtigen Moment ausgeführt werden können. Auch sehr wichtig ist ein besserer Zugang zum Spiel. Das Spiel darf ruhig hin und wieder etwas erklären. Ich möchte nicht erst im Internet nachschlagen, wie man online spielt oder seine Magiefähigkeiten nutzen kann oder was einem die Covenants bringen. Das Spiel darf gern Geheimnisse haben, aber essentielle Gameplay-Mechaniken sollten schon vermittelt werden. Ich hatte eine Menge Spaß mit dem Spiel, was auch an dem düsteren Mittelalter Setting, welches von den Entwicklern sehr gut eingefangen wurde.

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Nier

Nier ist ein japanisches Rollenspiel, in dem man einen Vater spielt, welcher alles versucht, um seine kranke Tochter zu heilen. Dafür muss er zusammen mit einem fliegenden Buch, versiegelte Verse finden. Diese Verse bekommt man nach dem erfolgreichen erlegen eines großen Schattenwesens. Sprich, wir müssen viele Bosse töten und leveln. Klingt vertraut oder? Daneben gibt es aber noch viele andere Aufgaben, denen wir uns stellen können. Neben unserem Haus ist ein Garten. Man kann dort Gemüse oder Blumen pflanzen und diese später ernten. Hin und wieder wollen die Pflanzen natürlich gegossen werden. Angeln und jagen können wir auch und das wird gut bezahlt. Immer wieder werden wir gebeten Briefe und Pakete zu überbringen. Die Pakete haben meist zerbrechliche Fracht und man darf während der Reise nicht fallen oder springen, damit die Fracht heil beim Kunden ankommt. Den Lohn der ganzen Strapazen ist, neben dem guten Gefühl anderen geholfen zu haben, Geld. Geld stecken wir dann wiederum in unsere Ausrüstung, damit wir besser Monster verhauen können, um unserer Tochter zu helfen. Das Spiel zeigt eine düstere Zukunft in der vieles einfach merkwürdig ist. Ich habe das Spiel noch nicht durch, aber die Welt gibt mir noch einige Rätsel auf. Spannend ist es aber auf jeden Fall und ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Hoffe die Spannung hält bis zum Schluss und auch ins NewGame+ hinein, welches wichtig ist, wenn man alternative Enden freischalten möchte. Dazu aber mehr, wenn ich ich zumindest einmal durch habe.

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Driver San Francisco

Es ist schon lange her, dass ich Driver 1 auf dem PC gespielt habe. Ich erinnere mich noch gut ans schwere Tutorial im Parkhaus und an das geile Fahrgefühl. Anders als in einem GTA hat man sein Fahrzeug nie verlassen. In den Nachfolgern war das anders. Diese habe ich zwar nie gespielt, aber man hört nichts gutes über die Sequenzen, wo man zu Fuß unterwegs ist. Umso besser ist es wohl, dass man im zuletzt erschienen Driver San Francisco sich dazu entschieden hat, den Spieler ans Fahrzeug zu binden. Damit der Spieler aber schnell in ein neues Fahrzeug wechseln kann, darf man seinen Körper verlassen und in den Körper eines anderen Fahrer springen. Klingt komisch, macht aber tierisch viel Spaß. Das Fahrgefühl ist wie im ersten Teil super, es gibt weit über 100 Fahrzeuge (Im Fuhrpark sind leider nur Fahrzeuge mit vier Rädern) und durch San Francisco heizen macht Spaß. Die Story versprüht eine Menge B-Movie-Charme. Dadurch kann man diese zwar nicht ernst nehmen, aber sie unterhält. Das Spiel haut mich nicht aus den Socken, aber macht auch nichts groß falsch, so dass ich kaum meckern kann. Zudem kostet es nur noch etwa 15 - 20 Euro und dafür kann man mal einen Blick riskieren. Ein Lob geht noch an den Soundtrack. Der gefällt mir sehr gut.

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Torchlight 2 vs. Borderlands 2

Aktuell spiele ich Borderlands 2 und Torchlight 2, während ich etwas Musik oder einen Podcast höre. Da beide Spiele nicht viel Wert auf die Story legen, kann man den Ton ganz leise drehen, ohne etwas zu verpassen. In Borderlands versucht man wieder als Erster beim Vault zu sein, mit passendem Schlüssel versteht sich und in Torchlight muss man wieder ein mächtiges, großes Übel verdreschen, man kennt das ja von Diablo. Beide Spiele besitzen einen schicken Comiclook. Auch in Sachen Gegnervielfalt unterscheiden sich die Spiele kaum. Spinnen, Roboter, Menschen und vieles mehr stellen sich uns in den Weg. Man kann die Gegnermassen alleine oder gemeinsam bekämpfen. In Torchlight können wir uns der vielen Gegner mit Schwertern, Bögen, Schusswaffen und Magie erwehren und in Borderlands gibt es viele, viele unterschiedliche Schusswaffen. Die Spiele unterscheiden sich kaum und dennoch quäle ich mich durch Borderlands 2, da der Funke einfach nicht überspringen mag, wobei ich dem ersten Teil durchaus was abgewinnen konnte. Wobei ich nicht abstreiten mag, dass ich gern meinen Mech rufe und ihm dabei zusehe, wie er die bösen Buben erledigt. Torchlight 2 starte ich hingegen gern für einige Minuten und sammel Ausrüstung und Fame für meine Magierin. Aber was stört mich denn nun eigentlich an Borderlands 2? Ich denke es liegt daran, dass mich in Borderlands ständig jemand vollquatscht oder man Audiologbücher hört und man dadurch denkt, man müsste ständig aufmerksam zuhören, um ja nichts zu verpassen. 90%, wenn nicht sogar mehr dieser Gespräche sind nur belangloses Gelaber oder Blödeleien. Somit nerven die Gespräche mehr, als das Sie mich unterhalten.

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Killing Them Softly

Der Trailer verspricht etwas Action, etwas Humor und Brad Pitt spielt die Hauptrolle. Die Atmosphäre im Trailer ist richtig gut und somit war klar, ich muss ins Kino. Leider war der Film eine große Enttäuschung. Alle Action- und Humor-Elemente waren schon im Trailer zu sehen. Der Rest war ein politisches Statement. Die Story, in der zwei Leute ein Pokerspiel ausrauben und ein Killer auf die Beiden angesetzt wird, steht dagegen im Hintergrund. Der amerikanische Traum, wo man mit guter und „ehrlicher“ Arbeit reich werden kann, steht dagegen im Vordergrund. Man könnte meinen, Republikaner hätten den Streifen unterstützt, wird Obama doch häufig verbal angegriffen. Der Film ist langweilig und einige Besucher haben sogar den Kinosaal verlassen. Wer Brad Pitt als Profi-Killer sehen will, sollte lieber Mr. & Mrs. Smith schauen und Killing Them Softly einfach vergessen.

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